LUT032 – Der Hund mit der langen Zunge. Teheran-Linz-Wien: Inmitten der Kulturen

lut032Das erste, was Golriz Gilak bei ihrer Ankunft am Flughafen Wien als 4-jähriges Kind bemerkt hat, war ein Hund.

Sie hat sich gewundert, wie seine lange Zunge wohl in sein Maul passt.

Ihr Vater brachte ihr fünf deutsche Worte bei, um im Kindergarten schnell zu lernen: “Bitte”, “Danke”, und: “was ist das”.

Im Gespräch erzählt sie, wie es ist, als Österreicherin mit persischem Hintergrund in und zwischen den Kulturen zu leben. Sie spricht über ihr Bildungsideal, ihre Arbeit als Integrationsbotschafterin und über das, was sie freut und kränkt.

“Ich bin nie angekommen, denn ich war nie weg.”

Ein Gedanke zu „LUT032 – Der Hund mit der langen Zunge. Teheran-Linz-Wien: Inmitten der Kulturen“

  1. Danke für dieses ausgezeichnete Interview, ich habe viel über persische Kultur gelernt. Diese Informationen wären sehr hilfreich gewesen bevor ich zwei Jahres als Expatriate in Tehran gearbeitet habe. Wahrscheinlich bin ich dort in viele Fettnäpfchen getreten und weiß es gar nicht, weil die höflichen Kollegen einfach darüber hinweggegangen sind.
    Frau Golriz Gilak sollte Schulungen für interkulturelle Kompetenz für Unternehmen, die im Iran zu tun haben, anbieten.
    PS: in der Zwischenzeit halten auch Tehraner Schoßhündchen

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