Paläontologen erzählen Geschichten

… über grasende Mammuts am Stefansplatz. Über längst vergangene Zeiten. Über Geologie und Klima unserer Erde. Wie sie das machen erzählen Mathias und Thomas vom Naturhistorischen Museum und von der Geologischen Bundesanstalt in der neuen Ausgabe der “Physikalischen Soiree”, einer Podcastreihe mit Gesprächen über Wissenschaft.

LUT051 Männer!

lut051Es ist höchste Zeit, Männer, dass wir einmal über uns Männer sprechen.

Über unser persönliches Männerbild.

Am besten machen wir das gemeinsam, Männer, unter uns Männern. Und keine Frau dabei. Passt.

Es sprechen: Emin, Klaus, Lothar – über ihre Vorstellungen von der Männlichkeit, und wie man diese Vorstellungen entwickeln könnte.

Und so sah es im temporär eingerichteten Männerstudio aus:

aufnahme


LUT050 Familiengeschichten

lut050Klaus Pumberger hat sich auf die Suche nach der Geschichte seiner Familie gemacht.

Entstanden ist durch Gespräche und durch die Suche in Archiven ein Bild zweier Familien, die das Schicksal verwoben hat.

Dieses Bild hat er in seinem Buch beschrieben: “Worüber wir nicht geredet haben. Arisierung, Verdrängung, Widerstand. Ein Haus und die Geschichte zweier Familien.” Erschienen im Studienverlag 2015.

Im Gespräch erzählt er über seine Spurensuche, und wie die Familie darauf reagiert hat.

Link zum Blog von Klaus Pumberger


LUT049 Geschichten im Radio erzählen

lut049

Anna Masoner ist Radiojournalistin.

Sie arbeitet an “Geschichten”.

Wie sie ein Thema zum Hören aufbereitet, erzählt sie im Gespräch über das “Storytelling”.

Sie hilft dabei Lothar, dessen Geschichte über das Blutbild, ebenfalls fürs Radio, zu entwickeln. Sie erzählt über die Entstehung ihrer kommenden Sendung über “Raubkunst” und über einen Workshop über Storytelling, an dem sie in Portland, USA, teilgenommen hat.

Es geht in dieser Ausgabe also im Wesentlichen um das Entstehen einer Radiosendung.

Anna auf Twitter: @annamasoner


LUT048 – Diskursanalyse, Rudolf de Cillia – Teil 8 (Finale)

lut048“Worüber wie gesprochen wird.”

Rudolf de Cillia ist Sprachwissenschaftler. Er spricht in dieser Episode darüber, wie die Welt um uns beschrieben wird.

Vor allem aber: wie die Art und Weise, wie sie beschrieben wird, auch unsere Wahrnehmung formt.

Es geht dabei auch um die “Wiener Schule der Diskursanalyse”.

Sprache in der Migration und Sprache im Zusammenhang mit der Entstehung österreichischer Identitäten sind zwei seiner Forschungsschwerpunkte.

Das ist das abschließende Gespräch  zur Reihe “Sprachen, Macht und Politik”.


LUT047 – Brigitte Jank. Bildungsgespräche, Teil 7: ÖVP

lut047Brigitte Jank ist Bildungssprecherin der ÖVP.

Im Gespräch erzählt sie über ihr Bild der Schule. Wertschätzung für Menschen ist ihr sehr wichtig. Auch für die Ressourcen, die sie mitbringen.

Dazu gehören auch die Sprachen.

Mehr Autonomie und der Wunsch nach einer “mittleren Reife”. Ihr Bild von dem, was im Schulwesen wichtig ist, ist auch geprägt von ihren Erfahrungen als Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. Bei Reisen in alle Welt hat sie gesehen, welche Bildungsmodelle gut funktionieren, und welche Ressourcen dringend gebraucht werden.

Schwächen sollen verringert werden, und Stärken gestärkt.


LUT046 – “Radikale Sprachkurse” – Rubia Salgado (Maiz), Teil 6

lut046Blicke. Lachen. Freude. Geteilte Leiden. Gemeinsame Suche. Alternativen. Strategien. Veränderungen.

Rubia Salgado spricht über die Arbeit mit Migrantinnen. Frauen.

Deutsch lernen bedeutet für sie, sich die Sprache kritisch anzueignen, nicht nur das Erlernen der Reproduktion.

Sprache lernen, um sich wehren zu können. Wer ist befugt, wie zu sprechen, wo und warum.

“Maiz ist ein unabhängiger Verein von und für Migrantinnen mit dem Ziel, die Lebens- und Arbeitssituation von Migrantinnen in Österreich zu verbessern und ihre politische und kulturelle Partizipation zu fördern sowie eine Veränderung der bestehenden, ungerechten gesellschaftlichen Verhältnisse zu bewirken.” www.maiz.at

Radikal bedeutet für Rubia, zu den Wurzeln zu gehen. Es bedeutet nicht, kompromisslos zu sein. Der Dialog steht im Mittelpunkt. Auch mit den Mächten und den Forderungen des Staates.


LUT045 – Elisabeth Grossmann. Bildungsgespräche, Teil 5 – Sozialdemokraten

lut045Elisabeth Grossmann ist Bildungssprecherin der SPÖ.

Im Gespräch erzählt sie über Grundlagen der Bildungspolitik ihrer Partei.

Besonders die frühen Bildungsjahre im Kindergarten sind ihr ein Anliegen. Wenn jemand nicht freiwillig seine Kinder in den Kindergarten schickt, dann ist etwas Nachdruck schon in Ordnung. Positiv formuliert: Anreize sind wichtig.

Auch beim Sprachelernen. Es muss aber nicht unbedingt Deutsch sein. Englisch ginge auch – weil das versteht jeder. Es geht um die die Verständigung. Eine recht pragmatische Sicht.

Sprache ist für Elisabeth Grossmann Partizipation am Leben. Wichtig sind die Inhalte. Und wichtig ist der Wille, sie auszutauschen.


LUT044 – Sprache und Migration, Verena Plutzar – Teil 4

lut044Verena Plutzar ist Germanistin, ihr Spezialgebiet: Sprache in der Migration und Deutsch als Zweitsprache.

“Sprache ist wie ein Kleid. Ein Traum. Eine Waffe. Sprache in der Migration ist auch mit Trauer verbunden.”

Im Gespräch erfahren wir viel, wie genau sich Sprache in der Migration entwickelt und verändert.

Wir versuchen auch, Standpunkte zu Macht, Staat und Sprache zu besprechen. Angst ist dabei oft ein Thema. Und Freude, wenn etwas gut und menschlich gelingt.


LUT043 – Walter Rosenkranz. Bildungsgespräche, Teil 3 – FPÖ

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Walter Rosenkranz ist Bildungssprecher der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ).

Er ist Abgeordneter zum Nationalrat, Rechtsanwalt und Gitarrenlehrer.

Im Gespräch lernen wir ihn besser kennen, wir hören viel über den Hintergrund zu dem, was er – und seine Partei – inhaltlich über Bildung und Bildungspolitik sagt.

Homogenität wäre wünschenswert, und Sprachen sind wertvolle Ressourcen.

Ein klares Bekenntnis zur Schulsprache Deutsch beinhaltet für ihn auch die Sprache des Pausenhofs, denn alle sollen verstehen können, was gesprochen wird. Wenn aber alles funktioniert und Respekt die Begegnungen prägt, dann wäre das besser.

Jedes Kind soll gefördert werden, sobald es sich in Österreich befindet.